In diesem Jahr wurden zum ersten Mal die Bundessieger des 25. Physikwettbewerbs eingeladen, am Tag der Talente vom 21. – 23. September teilzunehmen. Neun Schülerinnen und Schüler durften mit den Wettbewerbsbetreuern Harald Ensslen und Birgit Eisner nach Berlin reisen, um sich dort mit den Preisträgern anderer bundesweiter Schüler- und Jugendwettbewerbe zu treffen und zu vernetzen. Sie trafen dort auf die erfolgreichsten Teilnehmenden aus MINT-Wettbewerben wie IPhO, IChO, IBO, JSO, Jugend Forscht, aber auch aus Fremdsprachen-, Lyrik-, Kunst- und Musikwettbewerben. In diesem Jahr ging es um das Thema Künstliche Intelligenz und die Frage, wie wir damit zukünftig unser Leben gestalten werden. Die Veranstaltung erfolgte auf Einladung der Bundesbildungsministerin Anja Karliczek, die bei der Abschlussveranstaltung am Montag auch persönlich teilnahm, um mit den Jugendlichen über Chancen und Risiken der Künstlichen Intelligenz zu diskutieren. Insgesamt waren es äußerst inspirierende Tage in Berlin, für alle Schülerinnen und Schüler zudem eine besondere Würdigung ihrer Leistungen. Stellvertretend für die Bundessieger beschreibt Leah Endres ihre Eindrücke von den drei Tagen in Berlin:

„Vom 21. bis zum 23. September dieses Jahres dürften sich 300 der erfolgreichsten Teilnehmer verschiedenster Wettbewerbe in Berlin treffen und am „Tag der Talente“ organisiert vom Bildungsministerium für Bildung und Forschung, teilnehmen. Die gesamte Veranstaltung fand unter dem Motto „KI - Wie schlau ist das denn?“ statt. Der bundesweite Wettbewerb Physik wurde dort von den besten 9 Teilnehmern vertreten. Nach der Anreise und dem Check-In haben wir in Kleingruppen eine geführte Fahrradtour durch Berlin unternommen, welche uns zu dem Hauptveranstaltungsgebäude Café Moskau führte. Vorort boten zahlreiche Stiftungen auf dem „Markt der Möglichkeiten“ Informationen zu vielfältigen Stipendien und Begabtenförderungen an. Nachdem wir ausreichend Zeit hatten uns ausgiebig zu informieren, stellten sich viele Wettbewerbe, von Felix Seibert-Daiker moderiert, mit spannend gestalteten Beiträgen vor. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück wurden wir wieder per Shuttlebus zum Café Moskau gefahren, wo wir nach einer kurzen Begrüßung direkt mit unseren vorher gewählten Workshops begannen. In meinem, in welchem wir mit künstlicher Schwarmintelligenz experimentierten, besprachen wir in der ersten Hälfte des Programms gemeinsam die Eigenschaften eines Schwarms und überlegten uns in Teilgruppen erste Ansätze zum Programmieren. Nach dem Mittagessen in der zweiten Hälfte des Programms, bauten wir einfache kleine Roboter zusammen und programmierten diese dann mit Scratch (einem einfachen Programmierprogramm, welches nur geringe Vorkenntnisse voraussetzt). Am Abend stellte jeder Workshop seine Ergebnisse vor und nach dem Abendessen durften wir in unserer Freizeit Angebote wie eine „silent Disco“, Tischtennisplatten etc. nutzen. Am letzten Tag der Veranstaltung hatten wir die Ehre Vorträge zum Thema KI der Bildungsministerin Anja Karliczek und Ranga Yogeshwars anzuhören. Zum Abschluss gab es noch eine Fragerunde, die das Programm passend und interessant abrundete.“

Birgit Eisner

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