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Anhebung der Prüfungsnote um einen Notenpunkt

Die diesjährige schriftliche Abiturprüfung im Fach Mathematik hat bei Lernenden wie Lehrenden für Entrüstung gesorgt. Im niedersächsischen MNU-Verband sind zahlreiche Beschwerden eingegangen. Darin wurde zwar das Niveau als angemessen eingeschätzt, so Mathias Trauschke auf Anfrage der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung, der Umfang der Klausuren sei jedoch erneut zu hoch gewesen.

Der MNU Landesverband hat auf Anfrage des Kultusministers die Kritik seiner Mitglieder am Mathe-Abitur gesammelt und an das Ministerium weitergeleitet. Neben der Aufgabenfülle wurde moniert, dass die geringen Übungsmöglichkeiten für die Lernenden in der Coronazeit nicht wie in anderen Bundesländern durch eine verlängerte Prüfungszeit berücksichtigt wurden.

MNU Niedersachsen nimmt überdies wahr, dass die Akzeptanz für das Fach Mathematik in der gymnasialen Oberstufe offensichtlich zurückgeht. Aufgrund der geschilderten und zudem wiederholt aufgetretenen Situation verlieren nach Rückmeldungen von Fachlehrkräften Schülerinnen und Schüler den Mut und das Interesse, Mathematik in der gymnasialen Oberstufe als Prüfungskurs anzuwählen. Einen solchen Trend gilt es zu inhibieren, da mathematische Kompetenzen den Kern der MINT-Bildung ausmachen und wesentlich zum Gelingen eines ggf. an die Schulbildung folgenden MINT-Studiums beitragen. Eine reservierte Einstellung gegenüber der Mathematik durch Jugendliche sollte hinsichtlich der gesellschaftlichen Relevanz der MINT-Fächer unbedingt vermieden werden. 

Nun hat das Kultusministerium reagiert. Die Prüfungsnoten werden um einen Notenpunkt angehoben. MNU Niedersachsen begrüßt diese Entscheidung des Kultusministers Grant Hendrik Tonne ausdrücklich. Auch die Ankündigungen, dass die Schülerinnen und Schüler im kommenden Jahr Aufgaben im angemessenen Umfang erwarten, ist begrüßenswert.

Eine Kernforderung des MNU-Verbands bleibt indes unberücksichtigt: Der Mathematikunterricht in der Einführungsphase der gymnasialen Oberstufe sollte vierstündig erfolgen, um den Lernenden bessere Chancen auf die erfolgreiche Teilnahme an Kursen und die abschließende Prüfung zu ermöglichen.

 

     

 

 

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