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Im Blog des MNU-Landesverbandes Hessen machen wir aktuelle Themen, Hintergrundberichte und Diskussionen schnell für alle Mitglieder und Freunde sichtbar. Wir posten hier auch Interviews und interessante Links zu unterschiedlichen MINT-Themenfeldern. Ihr Feedback freut uns! Wir laden alle Leserinnen und Leser ein, sich konstruktiv und respektvoll an den Diskussionen zu beteiligen.

Angefangen vom Sturm auf das Capitol in Washington, über die Coronawelle im letzten Winter, die Überschwemmungen in Westdeutschland und Belgien, den Bränden in Kalifornien und Griechenland, "Ever Given" und unterbrochene Lieferketten, Brexit, die Taliban in Afghanistan, Instrumentalisierung von Flüchtlingen und Truppenaufmärschen in Osteuropa, als "Spaziergänge" getarnte Fackelzüge vor den Häusern deutscher Politiker, bis hin zur Delta-Welle im Herbst und Omikron-Welle in diesem Winter scheint das Jahr nur voll gewesen zu sein, von Negativmeldungen. Ein Jahr zum Vergessen!

Es gab aber auch Lichtblicke und besondere Momente: Schule und soziales Miteinander war wieder möglich, die Solidarität mit den Opfern der Überschwemmungen war groß, Impfstoffe wurden in Rekordzeit entwickelt und verteilt, mittlerweile gibt es sogar wirksame Medikamente gegen Covid. Das ist umso wichtiger, als aus meiner Sicht (fast) alles Positive im letzten Jahr irgendwie mit Wissenschaft verknüpft war, während (fast) alle Negativmeldungen dadurch geprägt waren, dass die Aussagen und Warnungen von Wissenschaftler:innen (und der Vernunft) ignoriert wurden.

Auch unser Landesverband war nicht inaktiv. Wir haben mehrere Tagungen erfolgreich durchgeführt: Das BAR-Camp im Februar ausgerichtet von der Reichenbergschule, unsere Jule-Tagung im Mai und unsere Landestagung im September. Auch andere Veranstaltungen mit MNU-Unterstützung fanden statt: Als Beispiele seien der Tag der Astronomie im März und der SFN-Schülerkongress im September genannt. Auch andere Projekte bzw. Kooperationen wurden initiiert. Die Zusammenarbeit mit der Siemens-Stiftung ermöglicht unseren Mitgliedern den Zugang zu deren Medienportal, ebenso fanden Gespräche mit dem Online-Labor Labster statt, damit unsere Mitgleider dort einen vergünstigten Zugang erhalten können. Internationale Kooperationen wurden initiiert und unser Erasmus+-Projekt nimmt Fahrt auf, hierzu aber in einer gesonderten Mail später mehr!

Ich möchte diese Mail mit einer Geschichte beenden, die ich für bemerkenswert halte: In 2020 machte sich eine Familie aus der Provinz Yunnan in China auf den Weg nach Norden. Die Familie legte dabei zu Fuß eine Strecke von mehreren hundert Kilometern zurück und erreichte dabei fast die Metropole Kunming (8 Millionen Einwohner). Das besondere dabei? Es handelte sich um eine 16köpfige Elefantenfamilie, die sich quer durch teilweise dichtbesiedeltes Gebiet bewegte! Zehntausende Menschen waren bemüht, die Tiere auf sichere Pfade zu leiten, damit weder Mensch noch Tier zu Schaden kommen. Millionen von Euro wurden dafür ausgegeben. Irgendwann drehten die Tiere genauso unvermittelt um, wie ihre Reise begonnen hatte. Nach 18 Monaten erreichten die Dickhäuter wieder ihre Heimat. Warum ich dies für bemerkenswert halte?! Statt den "einfachen Weg" zu gehen, und die Tiere zu töten oder zu betäuben (was mit Sicherheit auch zu Todesopfern unter den Elefanten geführt hätte), wurden keine Mühen und Kosten gescheut. Das Beispiel zeigt, was wir Menschen erreichen können, wenn der Wille da ist und wir uns zusammenraufen! Das stimmt mich hoffnungsvoll für die anstehenden Probleme der nahen und fernen Zukunft!

Wir sollten deswegen über die Feiertage innehalten und uns auf das Wesentliche besinnen, Kraft schöpfen und uns überlegen, wie wir alle für eine bessere Zukunft für uns alle sorgen können. Das können auch kleine Dinge sein! Man muss und kann die Welt nicht an einem Tag retten! Man kann auch mit einer Elefantenfamilie oder noch kleiner beginnen. Eine helfende Hand hier, ein Dankeschön dort, machen schon einen Unterschied.

Ich möchte damit anfangen und mich bei allen Bedanken, die uns in diesen schwierigen Zeiten die Treue halten! Und natürlich bei allen, die in diesen Zeiten mit ihrem Engagement für Lichtblicke sorgen!

Genießen Sie alle die Festtage und finden Sie die Kraft, um auch im Jahr 2022 wieder aktiv zu sein! 

Frohe Festtage und einen Guten Rutsch!

Jörg Steiper

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