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Im Blog des MNU-Landesverbandes Hamburg machen wir aktuelle Themen, Hintergrundberichte und Diskussionen schnell für alle Mitglieder und Freunde sichtbar. Wir posten hier auch Interviews und interessante Links zu unterschiedlichen MINT-Themenfeldern. Ihr Feedback freut uns! Wir laden alle Leserinnen und Leser ein, sich konstruktiv und respektvoll an den Diskussionen zu beteiligen.

Hamburger Abitur 2017

IQB: Beispielaufgaben für das Zentralabitur Mathematik ab 2017

Die KMK hat endlich die Aufgabenvorschläge für das Abitur 2017 vorgestellt. Wie Sie dem A-Heft 2017 (http://www.hamburg.de/contentblob/4428498/data/abitur-a-heft-2017.pdf, online ab S. 98) oder dem Schreiben vom Landesschulrat Norbert Rosenboom Ende März 2015 sicher entnommen haben, wird sich im Hamburger Abitur ab 2017 einiges ändern. Es gibt keine Auswahlmöglichkeiten mehr. Zudem wird die Analysis den Großteil der Aufgabe einnehmen, die Stochastik und die Analytische Geometrie gemeinsam in etwa einen gleichgroßen Teil wie die Analysis (die Lineare Algebra ist laut A-Heft nicht Schwerpunktsetzung im Jahr 2017).

Auf dieser Seite finden Sie die Aufgabenbeispiele der KMK: https://www.iqb.hu-berlin.de/bista/abi/mathematik

Auffällig ist aus meiner Sicht folgendes:

  • Die Aufgaben sind in sehr hohem Maß innermathematischer als es die „Hamburger Aufgabenkultur“ in den letzten Jahren vorgegeben hat.

  • Anscheinend werden die Aufgaben zu den Themenbereichen nicht mehr aus einem Guss sein, sondern es können auch verschiedene Aufgaben zu einem Themengebiet gestellt werden, um so ein breites Kompetenzspektrum abdecken zu können.

  • Die Operatoren wurden bereits im A-Heft 2017 geändert, sie werden aber keinen Anforderungsbereichen mehr zugeordnet.

  • Die zulässigen Anforderungen an den Wissenschaftlichen Taschenrechner (WTR) sind zum Teil sehr eingeschränkt und aus meiner Sicht auch widersprüchlich: zwar wird nicht vorausgesetzt, dass der Taschenrechner Integrale numerisch lösen kann, es wird aber vorausgesetzt, „dass der WTR über Funktionen eigens zum Berechnen von Werten der Binomialverteilung, der kumulativen Binomialverteilung und der Normalverteilung verfügt.“ Ich kenne bislang kein Modell, was das eine kann, das andere aber nicht. Ich gehe davon aus, dass die bisher eingesetzten Modelle deshalb weiterhin im Einsatz bleiben werden, aber ausdrücklich, wie bis zum Abitur 2015 üblich, der Rechenweg aufgeschrieben werden muss.

Es sollen im Teil mit Hilfsmitteln Formelsammlungen zugelassen werden. Ob dieses dann immer noch nur die eine von Cornelsen sein muss, wage ich zu bezweifeln. Die Nachfolgebände sind teilweise viel schülergerechter aufgebaut und sollten aus meiner Sicht uneingeschränkt zugelassen werden.

Rainer Kunze

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