Matthias Kremer (MNU), Sören Eglitis - 2. Platz, Ursula Riemer - 3. Platz, Dominik Heun - 1. Platz, Cordula Rodenberg (Ernst Klett Verlag), Rolf Strecker (Ernst Klett Verlag)

Preisträger "Wettbewerb innovative MINT-Unterrichtsideen" 2018

Im Mai letzten Jahres hatten der Ernst Klett Verlag und der MNU zur Teilnahme am Wettbewerb aufgerufen. Dieses Mal zu Gast im Forschungszentrum Garching (München) wurden wieder drei Lehrkräfte während der feierlichen Eröffnung des MNU-Bundeskongresses für außerordentliche Innovationen in den MINT-Fächern geehrt.

Dominik Heun überzeugte die Jury ganz besonders und bekam den ersten Preis.
Auszug aus der Laudatio: "In der eingereichten Stunde knüpft Herr Heun an das Vorwissen der Schülerinnen und Schüler an, indem er zunächst ein einfaches Programm zur Speicherung dreier Aufrufe eines Web-Videos mit ihnen bespricht. Durch Kontrastierung mit dem Aufruf-Verlauf eines Videos aus YouTube-Analytics wird schülernah und lebensweltbezogen die Verarbeitung einer großen Menge von Daten problematisiert. Mit einem Sortierkasten ebnet er anschaulich und leicht zugänglich auf enaktiver Ebene den Weg von vielen Variablen zum strukturierten Datentyp Feld. In der Erarbeitungsphase deklarieren und erzeugen die Schülerinnen und Schüler mit Hilfe eines Arbeitsblatts ein Feld. Sie werden dabei durch die von Herrn Heun entwickelte innovative, browserbasierte Lernumgebung vielfach unterstützt."

Der zweite Preis ging an Sören Eglitis. Seine Arbeit zeigt in herausragender Weise wie ein technischer Kontext im Unterricht eingebunden werden kann.
Auszug aus der Laudatio: "Warum können auf einer DVD fast 7-mal so viele Daten gespeichert werden wie auf einer CD? - Diese Frage steht am Anfang des Unterrichtsentwurfes von Sören Eglitis [...] Sie führt zur Hypothese, dass die unterschiedlichen Spurrillenabstände dafür verantwortlich sein könnten. Ganz im Sinne einer naturwissenschaftlichen Vorgehensweise erfolgt deren Beurteilung auf Grundlage von experimentellen Ergebnissen. Unter Verwendung einer DVD bzw. CD als Durchlassgitter wird der gesuchte Abstand in einem Beugungsexperiment bestimmt. Da ein Laserpointer als Lichtquelle ausreicht, kann das Experiment von den Lernenden selbst durchgeführt werden. Raum bleibt am Ende zudem für die Erörterung antizipierter Antworten."

Ebenfalls eine hervorragende Leistung reichte Ursula Riemer ein und erhielt dafür den dritten Preis.
Auszug aus der Laudatio: "Während es beim bekannten "normalen" Tabuspiel um das Beschreiben/Erraten von Begriffen geht, wobei ausgewählte, hilfreiche Vokabeln gerade nicht verwendet werden dürfen (also tabu sind), setzt Frau Riemer in ihrem Unterricht auf den bewussten, korrekten Einsatz der Fachbegriffe. Deshalb hat sie die Tabu-Regeln einfach "umgedreht", also "geflippt". Zusammenhänge sollen unter Nutzung, nicht Vermeidung vorgegebener Fachbegriffe dargestellt werden."

Der MNU gratuliert zu diesen innovativen Ideen und freut sich die drei Preisträger gemeinsam mit Vertretern des Klett Verlages im Rahmen des Bundeskongresses ehren zu können.


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