Drei Tage voller Austausch und Vernetzung
Der MNU auf der MINTvernetzt-Jahrestagung 2026
Am 23. und 24. September fand in Hamburg die Jahrestagung von MINTvernetzt statt – unter dem Motto "Schulisch-außerschulische Kooperationen: MINT den ganzen Tag".
Die Veranstaltung brachte die deutschlandweite MINT-Community zusammen, um gemeinsam zu erforschen, was gelungene Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Lernorten wirklich ausmacht.
Frank Herrmann nutzte die Gelegenheit, bestehende Kontakte zu vertiefen und eine Reihe neuer Partnerschaften zu knüpfen. Unterstützt wurde er vom MNU-Landesverbandsvorsitzenden Hamburg, Rainer Kunze.
In der Session „Vielfalt erleben, MINT gestalten: wie außerschulische Angebote Schule und Unterricht bereichern" trug Rainer Kunze als Speaker auf dem Podium zur fachlichen Diskussion bei: in dem er die Perspektive der Schulpraxis vermittelte. Sein Beitrag unterstrich, dass Lehrkräfte nicht nur von außerschulischen Angeboten profitieren, sondern diese vielfach auch aktiv mitgestalten und in ihren Unterricht integrieren.
Highlights und Erkenntnisse
Die Tagung zeigte eindrucksvoll auf, wie bereichernd schulisch-außerschulische Kooperationen sind. Dabei kommt es allerdings auch auf die Rahmenbedingungen an: es braucht dafür die didaktische Zusammenarbeit vor und nach dem außerschulischen Angebot, Verbindlichkeit über den „Wandertag" hinaus, und einen engen persönlichen Kontakt zwischen den außerschulischen Lernorten und Lehrkräften der Schulen. Die Hamburger Lernorte – vom Schülerforschungszentrum Hamburg über das MakerLab der Bücherhallen bis zum Fab Lab St. Pauli – fungierten als inspirierende Beispiele, welche Lernwelten sich dadurch für den MINT-Unterricht eröffnen.
MINT-Barcamp der Körber-Stiftung
Am 25. September schloss sich das MINT-Barcamp der Körber-Stiftung an – erneut unter dem Thema MINT im Ganztag. Auch hier war Frank Herrmann präsent, um im Austausch mit anderen MINT-Akteuren die Rolle von Lehrerverbänden in der strategischen MINT-Förderung zu vertreten.
Ein Auftrag für den MNU
Diese Tage in Hamburg verdeutlichten, worauf es ankommt: Der MNU ist nicht nur Initiator von Fortbildungen und Wettbewerben, sondern auch ein Brückenbauer zwischen Schulen und der breiten außerschulischen MINT-Landschaft. Wir sehen es als eine unserer Aufgaben, Lehrkräfte zu befähigen, außerschulische Angebote didaktisch sinnvoll in ihren Unterricht zu integrieren – und umgekehrt, außerschulische Lernorte für die Schulpraxis nutzbar zu machen.
Die vielen Gespräche, neuen Kontakte und vertieften Partnerschaften zeigen: Der MNU stellt sich in den Mittelpunkt dieser Diskussion. Denn wer die MINT-Bildung von morgen gut gestalten möchte, muss die Lehrkräfte und ihre Schulen einbeziehen.
