Titelbild LV Nordrhein

Prof. Dr. Christian Zeitnitz, Universität Wuppertal

Die Bausteine der Atome (Quarks und Elektronen) und die Kräften der Natur (elektromagnetische, schwache und starke Wechselwirkung) erlauben es die Prozesse und Eigenschaften der elementaren Teilchen mit sehr hoher Präzision zu beschreiben. Dies geschieht im Rahmen des Standard Modells der Teilchenphysik, welches über die letzten 60 Jahre entwickelt und ausgiebig getestet wurde.

Der Vortrag führt kurz in die Konzepte des Standardmodells ein und beschäftigt sich dann mit dynamischen Aspekten, wie Teilchenzerfälle und die damit verbundenen Besonderheiten der verschiedenen Wechselwirkungen (z.B. Erhaltungsgrößen, Lebensdauern, Zerfallsketten).

Ein wichtiger Aspekt des Standardmodells ist der Higgs-Mechanismus, der für die Generierung der Massen der elementaren Teilchen zuständig ist.

zurück zum Programm der Herbsttagung 2019

Dr. Jan-Philipp Burde, Goethe-Universität Frankfurt

Die Vorstellung vieler SchülerInnen von Stromkreisen ist maßgeblich vom Strombegriff geprägt, während die Spannung von vielen lediglich als Eigenschaft des Stroms wahrgenommen wird. Das vorgestellte Unterrichtskonzept stellt eine Weiterentwicklung eines bisherigen Konzepts dar, das sich in einer empirischen Evaluation mit 790 SchülerInnen als sehr erfolgreich erwiesen hat und auch von den Lehrkräften als wesentliche Verbesserung wahrgenommen wurde. Das Ziel besteht darin, den Lernenden ein qualitatives, konzeptionelles Verständnis der Grundgrößen Spannung, Stromstärke und Widerstand sowie ihrer wechselseitigen Beziehung in einfachen Stromkreisen zu vermitteln. Hierzu wird das elektrische Potenzial mit dem Luftdruck bzw. dem sog. „elektrischen Druck“ in einem Leiter verglichen und die elektrische Spannung dementsprechend als „elektrischer Druckunterschied“ noch vor dem elektrischen Strom eingeführt. In Analogie zu Alltagsgegenständen wie z.B. Fahrradreifen oder Luftmatratzen kann dann argumentiert werden, dass der an einem Lämpchen anliegende „elektrische Druckunterschied“ genauso zu einer „Elektronenströmung“ führt wie Luftdruckunterschiede eine Luftströmung verursachen.

zurück zum Programm der Herbsttagung 2019

Prof. Dr. André Bresges, Universität zu Köln

Community of Practice MINT

Die Lehrerbildenden Universitäten des Landes NRW haben einen gemeinsamen Antrag  zum Aufbau von „Communities of Practice NRW für eine Innovative Lehrerbildung“ gestellt und bewilligt bekommen. Ab April 2020 wollen die Universitäten Aachen, Köln dadurch sowohl der „Medienkompetenzrahmen NRW“ als auch den „Kompetenzrahmen für Lehrkräfte in der digitalisierten Welt“ in fachnahen und fachübergreifenden Verbünden gemeinsam mit den Akteuren der Lehreraus- und Fortbildung mit Leben und Inhalten füllen.

Die Universitäten Aachen, Köln, Dortmund und Wuppertal leiten federführend die Community of Practice MINT. Hier sollen unter anderem die Themen Smartphone-Experimente, Microcontroller-Programmierung und Maker Spaces bearbeitet und für einen fächerübergreifenden Einsatz nutzbar gemacht werden. Weiterhin werden Beispiele für die Digitalisierung aus der Perspektive des Faches Physik gesucht und dafür Kontexte der Astrophysik, Biophysik, Remote Controlled Labs sowie Luft- und Raumfahrttechnik für Unterricht und Lehrerfortbildungen erschlossen. Im Vortrag werden erste Ideen gezeigt und zur weiteren Zusammenarbeit aufgefordert. In einem Beispiel wird mit einem Smartphone das Flugverhalten einer für den Unterricht konzipierten Drohne, der „Airblock“ der Firma Makeblock analysiert um das Zusammenspiel der Sensoren und ihren Einfluss auf die Flugbahn zu verstehen.

zurück zum Programm der Herbsttagung 2019

Prof. Dr. Christian Zeitnitz, Universität Wuppertal

Die Masterclass für Teilchenphysik stellt seit vielen Jahren Materialien und Software zur Verfügung, um Schülern verschiedene Aspekte der Teilchenphysik (Theorie, Teilchennachweis, Analyse) näher zu bringen. Hierbei werden typischerweise an einem Tag Einführungsvorträge gehalten, praktische Übungen durchgeführt und die erhaltenen Ergebnisse analysiert und mit Messdaten verglichen. Hierbei kann der Umfang an die Möglichkeiten der Schule angepasst werden (Stundenzahl).

Die Internationalen Masterclasses jedes Frühjahr haben hierbei ihren speziellen Reiz, da die Schüler für die Veranstaltung an eine Universität kommen und der Abschluss von eine weltweiten Videokonferenz, moderiert vom CERN, bildet.

Der Workshop führt in die verfügbaren Materialien ein, zeigt die Voraussetzungen auf und bietet die Möglichkeit selbst die interaktiven Teile auszuprobieren.

zurück zum Programm der Herbsttagung 2019

Kontakt

MNU Landesverband Nordrhein

Landesverband Nordrhein des Deutschen Vereins zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e. V.

Geschäftsstelle

Michael Gerhards (Geschäftsführer)
Gutenberg-Gymnasium
Gutenbergstr. 2-6
50126 Bergheim

Registergericht

Telefon
02234 98202-11
E-Mail
gerhards@lv-nordrhein.mnu.de

Inhaltlich verantwortlich nach §55 (2) RStV

Dr. Renate Schwab, MNU-Landesvorsitzende Nordrhein

E-Mail
schwab@lv-nordrhein.mnu.de

Datenschutz und Disclaimer

Datenschutzerklärung
Haftungsausschluss

Ihre Nachricht an uns