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Ein Rundweg zur Mathematik durch Jena

Gestaltet im Frühjahr 2015 entstanden in der Universitätsstadt Jena mehrere Stationen, die zum Innehalten und nachdenklichem Begreifen unterschiedlicher mathematischer Ideen anregen sollen. Vorrangig mit figurierten Zahlen auskommend, sind dabei die Summe der ersten ungeraden Zahlen, die Summe der ersten Kubikzahlen oder auch die Gaußsche Summenformel veranschaulicht. Zudem wurden geometrische Zerlegungen als Anregung für anspruchsvolles Kopfrechnen dargestellt oder „Verwandte des Pythagoras“ thematisiert. Mit fünf verschiedenen Figuren für die Zahl 91 ist der Versuch verbunden, unbekanntere Teilbarkeitsregeln der Zahlen 7 und 13 zu erläutern.
Am Planetarium der Stadt, dem ältesten in Betrieb befindlichem Großplanetarium der Welt, wird die „Stellung“ der Halbkugel zwischen Kegel und Zylinder mit gleicher Grundfläche und Höhe verdeutlicht.
Das verbindende Element zwischen den Stationen ist die Erkenntnis von C. F. Gauß aus dem Jahre 1796, die die bisher bekannten (nur) fünf Primzahlen n hervorbrachte, die eine Zirkel- und Linealkonstruktion eines regulären n-Ecks möglich machen. Die Stationen befinden sich auf einer gedachten Kreislinie mit 65537 Ecken und einer Kantenlänge von 11 cm, wobei sich ein Ausschnitt von neun Kanten auf einem Schulhof befindet. Auch der Mittelpunkt in der IMAGINATA ist mit einem Tischobjekt versehen.

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